Friedens- und Demokratieförderung

Mitglieder der lokalen Friedensgruppe, die sich im Rahmen des GEZA-Projekts in Norduganda herausgebildet hat, bei der Diskussion.

 

Kriege und bewaffnete Konflikte verstärken die Armut und erschweren nachhaltige Entwicklungsprozesse. Daher sind Frieden und Sicherheit ebenso wie Demokratie Grundvoraussetzungen für Armutsbekämpfung sowie für nachhaltige soziale und wirtschaftliche Entwicklung und somit auch für die Erreichung der UN-Millenniumsziele.

 

Aus diesem Grund ist die Förderung von Frieden und Demokratie gerade in Post-Konflikt-Situationen von besonderer Bedeutung.

 

Friedensförderung im Sinne effektiver Prävention bewaffneter Konflikte, einer gleichzeitig stattfindenden Friedensbildung und -konsolidierung sowie dem Auf- bzw. Ausbau staatlicher und lokaler Strukturen stellen deshalb eine wichtige Herausforderung für die Entwicklungszusammenarbeit dar.

 

Demokratieförderung zielt darüber hinaus auf die Initiierung, Stärkung und Konsolidierung von Demokratisierungsprozessen ab. Dabei steht die Umsetzung demokratischer Prinzipien im Vordergrund. Dazu zählen neben den Grundsätzen guter Regierungsführung (Good Governance) auch die Gewährleistung von Frauen- und Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit und Geschlechtergerechtigkeit.

 

Die GEZA leistet im Rahmen ihrer Projekte in Norduganda und Mosambik einen wertvollen Beitrag zur Förderung und Konsolidierung von Frieden und Demokratie in Post-Konflikt-Gesellschaften.