Gesundheit und Wasser
Das Ausmaß, das die HIV/AIDS-Epidemie erreicht hat ist dramatisch: Mehr als 25 Jahre nach der Entdeckung des Virus und trotz intensiver Anstrengungen dagegen anzukämpfen, verbreitet sich die Krankheit schneller denn je.
Besonders betroffen ist Afrika südlich der Sahara, wo zwei Drittel aller HIV-Infizierten, mehr als 20 Mio. Menschen, leben. 72 % der AIDS-Toten weltweit kommen aus dieser Region. Ihre Kinder, rund 11,4 Mio., wachsen als Waisen auf. HIV/AIDS fordert in Afrika inzwischen mehr Opfer als Kriege und Hungersnöte zusammen.
Die rasche Ausbreitung des Virus speziell in Entwicklungsländern ist auf eine Vielzahl von Faktoren zurückzuführen. Neben Armut und unzureichender Qualität der bestehenden Gesundheitssysteme sind vor allem Unkenntnis über Übertragungswege und Präventionsmöglichkeiten ausschlaggebend für die stark ansteigende Zahl von Neuinfektionen.
Die GEZA setzt aus diesem Grund auf Bildungs-, Aufklärungs- und Präventionsarbeit zum Thema HIV/AIDS. Aktuell führt die GEZA ein HIV/AIDS-Projekt in Südafrika durch und begleitet das Projekt durch Veranstaltungen in Österreich.

