Westsahara und Anwaltschaftsarbeit

Die saharauischen Flüchtlingslager nahe Tindouf (Algerien), wo seit 35 Jahren rund 165 000 Saharauis leben und auf ihre Rückkehr in die von Marokko besetzte Westsahara warten.

 

Unter entwicklungspolitischer Anwaltschaftsarbeit versteht man den Versuch, die Interessen und Anliegen von Menschen in Entwicklungsländern im Rahmen von Entscheidungsprozessen im Norden – also in Österreich oder auf europäischer Ebene – geltend zu machen.

 

Die GEZA engagiert sich seit vielen Jahren im Rahmen ihrer Anwaltschaftsarbeit für die Bevölkerung der Westsahara. Ein Teil der saharauischen Bevölkerung lebt seit der völkerrechtswidrigen Besetzung der Westsahara durch Marokko unter prekären Umständen in Flüchtlingslagern in Algerien, ein anderer Teil unter marokkanischer Herrschaft in den von Marokko besetzten Gebieten, wo die Saharauis immer wieder Opfer von groben Menschenrechtsverletzungen werden.

 

Im Hinblick auf die dramatische Menschenrechtssituation in den marokkanisch besetzten Gebieten setzt sich die GEZA für die Erweiterung des Mandats der UN-Mission MINURSO und die Schaffung eines institutionellen Rahmens für die Beobachtung und den Schutz der Menschenrechte ein. Zudem unterstützt die GEZA die Saharauis in ihrer Forderung nach dem Recht auf Selbstbestimmung, das ihnen zwar durch die Vereinten Nationen in mehr als 100 Resolutionen zugesichert wurde, ihnen aber bis heute verwehrt bleibt.

 

 

Infos zur Anwaltschaftsarbeit der GEZA für die Westsahara:

 

Weiterführende Informationen: